Tag der Gästeführer 2016 - Gästeführer/innen Soest

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Tag der Gästeführer 2016

Rückblicke 2016


Tag der Gästeführer  2016


Der Weltgästeführertag findet jährlich am Gründungstrag des Weltverbandes der Gästeführer    
statt. Dieser Tag hat sich zu einer bekannten Plattform entwickelt, die Einheimische.    
Gäste, Medien und Verantwortliche aus dem Toruistikbereich mit Spaß und Entdeckerfreude    
über den Beruf und über die "Kunst des Führens" der Gästeführer informiert.   



Der  Gästeführerverein Soest und Soester Börde e.V.  beteiligte sich mit drei Themenführungen an dieser Aktion und durch die Gästeführerin Gundula Saxe, Bad Sassendorf, sowie  die Gästeführer  Wilfried Bökenbrink und Karl-Josef Meier (Soest)  erfuhren die  Teilnehmer  vieles über das Thema: GRÜNderZeit.
      

GRÜN-Sandstein in Soest

 

So besuchten die Gäste, die sich insgesamt an beiden Veranstaltungstagen nicht durch das schlechte Wetter hatten aufhalten lassen, mit  Karl-Josef Meier die Soester Altstadt. Dieser, doch sehr einmalige Stein in der Region der Soester Börde fasziniert von je her Gäste und Einheimische. Und so manche Frage,  sei  es  über die Länge der Stadtumwallung, die Herkunft des Steines, oder die Gretchenfrage: “Warum ist der Stein denn so grün?“,  Karl- Josef Meier  konnte auch Einheimischen noch viel Neues über die gemeinsame Heimatstadt  Soest vermitteln.
             



Salzspuren in Bad Sassendorf

 

Gundula Saxer entführte ihre Gruppe in die Welt des Salzes. Der Rundgang startete  bei den „Salzwelten“ am Hof Haulle und führte an verschiedenen Skulpturen und Hinweisen vorbei, die von der  Geschichte des Bade- und Kurortes Sassendorf berichten:  So bezeugt der Esel wie  mühselig die Arbeit war. Störrisch wie er ist,  verweigert er dem Sälzerjungen seinen Dienst. Weit sichtbar das Gradierwerk im Kurpark: Noch heute erzeugt es durch das herunter tröpfeln der Sole an den Schwarzdornwänden eine angenehme Luft und wird  als gesundheitsfördernde Maßnahme gerne angenommen.  Die  reichen Erbsälzern von Sassendorf,  auf die der Sälzerstern in der ev. Pfarrkirche St. Simon und Judas Thaddäus hinweist.  Gundula Saxer  blieb ihrer Zuhörerschar  keine Erklärung schuldig.
               



Gebäude aus der GRÜN-derzeit in Soest

 

Das Thema Gründerzeit in Soest fasziniert ebenfalls  viele Teilnehmer und durch Wilfried Bökenbrink erfuhren sie, dass allein  in der Altstadt von Soest an die 60 Objekte zu finden sind.  Durch die aufstrebende Stadt, Ende des 19. Jhdt.,  wurden auch außerhalb der Wälle neue Wohngebiete erschlossen.  Gerade im Soester Westen stehen heute  noch viele Häuser aus der Gründerzeit, die mit dem 1. Weltkrieg ihr jähes Ende fand.  Durch das wirtschaftliche Aufstreben der Stadt wurde dieser Wohnraum  dringend benötigt.  Und wer durch diese Entwicklung zu mehr Wohlstand gekommen war, zeigte dieses gerne durch die reich geschmückten Fassaden mit ihrer Ornamentik  und Stuck.
     

Postamt Soest   Baujahr 1887/88

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